05.12.2025
Nach der kurzen Nacht in Melbourne ging es endlich los nach Tasmanien. Wir waren unglaublich gespannt, was uns dort erwarten würde. Nach der Ankunft wurden wir mit einem Shuttle zu unserem Mietauto gebracht und nahmen unseren Wagen für die nächsten sieben Tage in Empfang. Jetzt konnten wir die Insel so richtig erkunden und wir düsten voller Vorfreude los.
Zum Glück hatten wir ein Automatikauto erwischt, denn hier herrscht Linksverkehr. So mussten wir uns nur aufs Fahren konzentrieren, was nach der kurzen Nacht schon schwer genug war.
Unser erster Stopp war der Mount Wellington, der Hausberg von Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens. Von einer Höhe von 1270 Metern aus hatten wir eine wunderschöne Aussicht über die Insel. Der Wind frischte ordentlich auf, und wir fuhren weiter in Richtung Mount-Field-Nationalpark. Dort erwartete uns eine wunderschöne zweistündige Wanderung. Wir sahen unser erstes Wallaby eine unglaubliche Erfahrung! Ein Stück weiter entdeckten wir im Unterholz noch einen Ameisenigel, einen sogenannten Echidna. Ebenfalls auf der ganzen Route waren zahlreiche Wasserfälle zusehen.
Nach der Wanderung machten wir uns frisch und gingen noch in ein nahegelegenes Restaurant essen. Das Essen war super, und wir gönnten uns dazu eine gute Flasche Riesling ein perfekter Abschluss für unseren ersten Tag.
06.12.2025 Marktbesuch, Muschelstrand & beinahe ein GoPro-Drama
Wieder etwas später wie geplant spazierten wir gemütlich los zum lokalen Markt, der jeden Samstag stattfindet. Wir schlenderten entspannt über den Markt und probierten die eine oder andere Köstlichkeit. Ein guter Kaffee durfte natürlich nicht fehlen.
Ausserdem wurden wir bei einem Stand fündig, der Honig verkaufte. Wir gönnten uns direkt ein Glas perfekt für unser Abenteuer mit dem Camper nach Tasmanien, wo wir ihn sicher gut brauchen können.
Nach dem Markt fuhren wir zu einer wunderschönen Bucht, der Opossum Bay. Die Bucht war übersät mit Muscheln, und bei jedem Schritt hörte man das Knacken der feinen Schalen. Ein schöner Spaziergang, bei dem uns kleine, süsse Feldhasen begrüssten und später auch wieder verabschiedeten.
Bei der Abfahrt passierte dann etwas weniger Schönes: Ich hatte meine GoPro auf dem Autodach vergessen. Nach mehreren Temposchwellen blieb sie erstaunlicherweise standhaft bis wir etwas schneller wurden. Nicole dachte zuerst, ich hätte ein Tier angefahren, aber mir war sofort klar: Das musste die GoPro sein. Und tatsächlich lag sie mitten auf der Strasse. Zum Glück war sie nicht aufs Display gefallen. Ein paar Schrammen, aber sie funktionierte einwandfrei weiter. Zurück im Auto schüttelte Nicole nur den Kopf und recht hatte sie.
Unsere Fahrt konnte nun weitergehen, und wir steuerten ein gutes Seafood-Restaurant im Hafen von Hobart an. Es war wirklich ausgezeichnet. Für Nicole gab es Fisch, für mich Scallops. Für sie war es der beste Fisch, den sie je gegessen hatte.
07.12.2025 – Ausflug nach Bruny Island
Heute stand unser Ausflug nach Bruny Island auf dem Programm. Zur Einordnung: Die Insel ist rund 360 km² gross also etwa so gross wie der Kanton Glarus. Von der Fläche her wirkt sie damit richtig weitläufig, obwohl sie auf der Karte eher kompakt aussieht. Und was uns besonders überraschte: Die Distanzen fühlen sich durch die kurvigen Strassen und die vielen Naturgebiete deutlich grösser an als in der Schweiz.
Um 10 Uhr starteten wir Richtung Bruny Island im Gepäck natürlich ein Kaffee und ein Pain au Chocolat. In Kettering ging es für uns auf die Fähre. Wir wurden zwischen zwei enge Pfeiler eingewiesen da passte wirklich nicht mehr viel dazwischen, und der Seitenspiegel wäre fast Geschichte gewesen. Zum Glück hatte der Einweiser ein gutes Auge und ich eine ruhige Hand.
Auf der Insel angekommen fuhren wir direkt zu unserem ersten Lookout. Dort kommen in der Abenddämmerung die kleinsten Pinguine der Welt an den Strand. Leider waren wir viel zu früh dran und sahen keinen der kleinen Bewohner dafür bekamen wir einen kräftigen Wind ab, der über den Hügel wehte.
Weiter ging es Richtung Adventure Bay, wo wir eigentlich eine kleine Wanderung machen wollten. Der Weg dorthin war schon ein kleines Abenteuer: Der Plan, den wir auf der Fähre erhalten hatten, stimmte nicht ganz, und wir waren schon kurz davor aufzugeben. Doch dann wie durch Zufall fuhren wir genau an unserem geplanten Startpunkt vorbei. Also stiegen wir aus und nahmen den kurzen Walk von rund einem Kilometer doch noch mit.
Der Weg führte durch einen märchenhaften Wald entlang eines kleinen Baches. Diese Natur hier ist einfach einzigartig und versetzt uns immer wieder ins Staunen. Alles sieht aus wie gemalt. Wir schossen zwar ein paar schöne Fotos, aber ehrlich gesagt: Sie spiegeln nicht annähernd wider, was wir vor Augen hatten.
Zurück im Auto düsten wir zu unserem letzten Punkt: dem Cape Bruny Lighthouse. Unterwegs begegneten wir unzähligen Wallabys. Als wir am Leuchtturm ankamen, begann es leicht zu regnen, doch das hielt uns nicht davon ab, den kurzen Aufstieg in Angriff zu nehmen. Oben angekommen wurden wir mit einem wunderschönen Blick über das Meer und die zerklüftete Küste von Bruny Island belohnt ein würdiger Abschluss unserer Tour.
Mit Hin- und Rückweg waren wir rund 250 km unterwegs. Die Insel ist also doch grösser, als wir zuerst dachten.
Am Abend gingen wir dann in einen lokalen Supermarkt und kauften uns etwas zum Abendessen. Nicole war ganz aufgeregt, als sie im Süssigkeiten-Regal M&M Popcorn fand, da wir momentan eine Popcorn-Phase durchmachen. Leider waren sie aber genau so enttäuschend wie die Instant-Nudeln von Nicole und wir können sie leider nicht empfehlen. Falls ihr aber irgendwo sweet and salty Popcorn findet, gebt uns Bescheid. Eine fleissige Leserin aus Frankreich hat sich sogar bereits auf die Suche gemacht. Mal schauen, ob es dieses Popcorn in Kiffis gibt.
So endet unser Tag 3.
Morgen geht es zu einem der Highlights unserer 7-tägigen Inseltour: Wir haben zwei Nächte in einer Bubble-Unterkunft gebucht und sind extrem gespannt, was uns dort erwartet.
In diesem Sinne: Gute Nacht!
08.12.2025 – Tasman National Park & unsere Traum-Bubble
Der Tag begann mit dem Auschecken aus unserer ersten Unterkunft in Tasmanien und wie inzwischen schon fest in unseren Tagesablauf integriert: Kaffee und Gebäck aus der Bäckerei. Unsere kleine Morgenroutine sitzt mittlerweile so gut, dass wir sie eigentlich patentieren könnten. Zum Glück hatte Nicole ihren Kaffee mit einem extra Shot Kaffee bestellt, denn kurz darauf lieferte ich mein persönliches Tageshighlight… beziehungsweise -tief.
Dann ging es los Richtung Tasman National Park, vorbei an Hobart und an unzähligen wunderschönen Küstenabschnitten, bei denen man sich permanent fragen muss, wie oft man eigentlich „Wow“ sagen darf, ohne peinlich zu wirken.
Unser erster großer Stopp war das Tessellated Pavement und genau hier nahm das Drama seinen Lauf. Während der Fahrt stellte ich die Wasserflasche hinter den Sitz, selbstverständlich ohne zu prüfen, ob sie auch wirklich zu war. Spoiler: war sie nicht. Das Popcorn wurde komplett durchnässt und beim zweiten Blick entdeckte ich unsere neue Kompaktkamera, die fröhlich im Wasser stand. Zum Glück war sie in einer Fototasche verstaut, sodass die Kamera selbst glimpflich davongekommen ist und ich auch. In diesem Moment war ich extrem froh, dass Nicoles extra Shot bereits Wirkung gezeigt hatte, sonst wäre ich vermutlich einen Kopf kürzer.
Die „gekachelten Felsen“ sehen übrigens so aus, als hätte jemand riesige Steinplatten millimetergenau von Hand verlegt. Tatsächlich ist aber alles pure Natur. Der über 300 Millionen Jahre alte Fels spaltet sich in rechteckige Platten, die durch Wind, Wellen und Salzwasser über Jahrtausende zu diesem perfekten Schachbrett geschliffen wurden. Einfach, spektakulär und unglaublich schön.
Danach ging es weiter über zahlreiche Lookouts zum Tasman Arch, einem riesigen natürlichen Torbogen über dem Meer. Beeindruckend, was das Meer hier mit sehr viel Geduld aus dem Gestein herausgearbeitet hat.
Nach so viel Natur war es Zeit für eine kleine Stärkung. An einem Lavendelfeld gönnten wir uns einen Kaffee und eine Limonade. Keine gewöhnliche Limonade, sondern die hier typische Bundaberg Limonade. Ich gebe zu: Sie ist wirklich so legendär, wie ihr Ruf. Kein Geschmacksfeuerwerk für ein eigenes Kapitel, aber exakt das, was wir in diesem Moment gebraucht haben.
Nach so vielen schönen Eindrücken, stand für uns jedoch noch eines unserer grössten Highlights in Tasmanien an: Es ging endlich Richtung Bubble-Unterkunft.
Der Weg dorthin führte uns eine gute Stunde über unbefestigte Straßen, über Stock und Stein kurz gesagt: alles, was man seinem Mietwagen eigentlich nicht antun sollte. Als wir ankamen, verwechselte Nicole unsere neue Unterkunft fast noch mit dem Gewächshaus. Und dann standen wir plötzlich da: vor unserer Bubble ein absoluter Traum. Begrüßt wurden wir von den beiden Hunden des Besitzers und schon da war Nicole hin und weg.
Drinnen fühlten wir uns sofort wie zuhause. Alles war unglaublich liebevoll und gemütlich eingerichtet. Ein kleiner Kamin wartete bereits auf uns, und das Bett war ohne Diskussion das gemütlichste der gesamten Reise inklusive Heizungsdecke. Die Bubble lag idyllisch inmitten von Feldern, eingerahmt von Wäldern. Diese traumhafte Aussicht genossen wir nicht nur von der Bubble aus, sondern auch von der freistehenden Badewanne, die wir natürlich sofort mit Wasser füllten und für ein warmes Schaumbad nutzten.
Den Abend ließen wir schließlich mit einem guten australischen Wein und einem feinen Porterhouse-Steak ausklingen der perfekte Start in zwei Tage ohne Handyempfang: ganz abgeschieden, ganz ruhig, ganz für uns. Wobei ganz für uns waren wir dann doch nicht. Sobald wir den Grill angeschmissen haben, erhielten wir besuch von den beiden Hunden 😉
Diese Zeit werden wir definitiv in vollen Zügen genießen.
Ihr hört wieder von uns 😉
09.12.2025 – Wineglass Bay & ein Abend unter den Sternen
Nach einer herrlich erholsamen Nacht starteten wir mit einem reichlichen Frühstück in den Tag. Wir genossen den Ausblick aus unserer Bubble und begannen den Tag ganz gemütlich. Die Ruhe hielt jedoch nicht lange an, denn auf dem Programm stand eine Wanderung.
Unser Ziel war die bekannte Wineglass Bay. Bevor wir allerdings zum Strand gelangen konnten, wartete ein Aufstieg auf uns. Oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht auf die Bucht belohnt. Die Farben des Meeres waren beeindruckend und einfach einzigartig.
Dann stand die Entscheidung an, ob wir den Abstieg an den Strand wagen wollten immerhin lagen rund 1000 Stufen vor uns. Für Nicole, der wanderfreudigen unter uns, war der Fall natürlich klar und ich schloss mich ihr selbstverständlich an. Unterwegs trafen wir ein älteres Ehepaar, das gerade beim Aufstieg war. Wir wechselten ein paar Worte und stellten fest: Egal ob 20 oder 70 diese Stufen bringen alle zum Schwitzen. Ein herzliches und lustiges Gespräch, das uns tatsächlich motiviert hat.
Unten angekommen wurden wir mit einem feinen Sandstrand empfangen. Ich setzte als erster meinen Fuss ins australische Meer und stellte fest, dass es ziemlich kalt war. Wir genossen noch etwas die Sonne, bevor es an den Aufstieg zurück ging. Dieser war anstrengend, aber einfacher als erwartet
Zurück beim Auto wurden wir von einem Wallaby begrüsst, welches ganz in Ruhe vor dem Parkplatz herumspazierte. Nun fuhren wir weiter zum letzten Spot des Tages: dem Leuchtturm. Die Aussicht auf das Meer war erneut wunderschön. Leider hatten wir die Regenjacken im Auto gelassen und bereuten es schnell, denn der Wind frischte stark auf. Durch den Feldstecher konnten wir zudem unsere ersten Robben entdecken.
Danach fuhren wir zurück in unsere Bubble. Wir wollten die golden hour noch nutzen und nahmen ein entspannendes Bad, begleitet von einem kleinen Apero. Dabei konnten wir unzählige Walabies auf der Wiese beobachten. Nach dem Abendessen lieferten wir uns ein episches Jenga-Duell, es war wahnsinnig knapp, aber ich setzte mich durch. (Wobei ich betonen möchte: Die Klötze waren bisschen klebrig… nur damit das festgehalten ist.)
Zum Abschluss des Tages standen wir noch vor der Bubble und genossen einen beeindruckenden Sternenhimmel – den schönsten, den wir je gesehen haben.
Dann war es Zeit, ins beheizte Bett zu hüpfen und die letzte Nacht mit einem Kaminfeuer in der Bubble richtig zu geniessen.
Morgen wartet die längste Autofahrt der Reise auf uns, einmal über die ganze Insel in unsere letzte Unterkunft.
In diesem Sinne: Gute Nacht.
10.12.2025 Bay of Fires
Es war wieder eine schöne und entspannte Nacht. Wir genossen ein allerletztes Frühstück in unserer Bubble, mit einer grandiosen Aussicht ins Grüne. Als wir zum Schluss nochmals ein paar schöne Erinnerungsbilder schiessen wollten, ist mir das passiert, worauf ich gerne solange wie möglich darauf verzichtet hätte. Ich hatte meine erste Begegnung mit einer Schlange in der Wildnis. Gut, „Konfrontation“ ist vielleicht etwas übertrieben: Ich sah sie, und schon huschte sie in die Steinmauer davon. Von der Schlange waren nur noch ein paar Zentimeter zu sehen, doch das reichte völlig aus, um mich ordentlich zu erschrecken.
Für uns ging es nun auf eine grosse, lange Fahrt. Wir wollten noch den nördlichen Teil der Ostküste erkunden. Unser Hauptziel heute war die Bay of Fire. Eine sehr schöne Küstenregion mit roten Felsen. Deshalb auch der Name. Die Route führte uns durch dichte Wälder und über weite Wiesen. Teilweise hatten wir über eine Stunde überhaupt keinen Handyempfang für uns Schweizer kaum vorstellbar, hier jedoch völlig normal. Insgesamt fuhren wir rund 6 Stunden und legten etwa 450 Kilometer zurück.
Am Abend kamen wir nach der langen Fahrt in unserem Airbnb an. Nun hiess es schlafen, denn morgen erwartet uns noch ein letztes Highlight: Maria Island.
Übrigens haben wir noch herausgefunden, dass es sich bei der Schlange um eine schwarze Tigerotter handelt. Diese Schlangenart zählt zu den giftigsten Australiens. Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als wir das später nachgeschlagen haben. Ich war schon vorher vorsichtig, werde es aber ab morgen definitiv noch mehr sein. Nicole amüsiert sich darüber köstlich.
11.12.2025 Tasmania, You Stole Our Hearts
Aufstehen, packen, losfahren das ist heute die Devise. Keine morgendliche Routine mit Kaffee und Gipfeli, denn wir müssen die Fähre erwischen. Trotzdem konnten wir ein wenig Zeit gewinnen, sodass doch noch ein kurzer Stopp für einen Kaffee drin lag.
Beim Einchecken bei der Fähre wurden wir gefragt, ob wir unsere Velos gut geputzt hätten. Wir schauten uns kurz an und erklärten, dass wir die Velos ja erst auf der Insel mieten wollten. Die Mitarbeiterin schaute uns etwas erstaunt an und meinte, wir hätten Fährtickets für zwei Velos gebucht. Sie beruhigte uns aber gleich und sagte, dass wir bei Verfügbarkeit auch heute noch Velos auf der Insel ausleihen könnten.
Mit unseren Tickets in der Hand bangten wir während der Überfahrt, ob wir tatsächlich noch Velos bekommen würden. Auf der Fähre ergatterten wir einen Platz vorne auf dem Oberdeck nicht ganz unschuldig dank meines schweizerischen „direkt-anstellen“-Tricks. Der Platz war herrlich, und wir hofften, vielleicht noch ein paar Delfine zu sehen. Leider hatten wir dabei kein Glück, doch die Aussicht war trotzdem grandios.
Nach der Ankunft gingen wir direkt an Land und machten uns auf den Weg zur Velovermietung. Der nette junge Herr schaute uns an und sagte ganz entspannt: „Klar, wir haben noch welche.“ Überglücklich nahmen wir zwei Velos in Empfang und erhielten noch eine kurze Einführung, wie man sie bedient. Ich musste schmunzeln Velofahren können wir ja eigentlich, war aber trotzdem froh darüber, denn auch hier sind Vorder- und Hinterbremse umgekehrt montiert.
Helm auf, und los ging die Fahrt. Der erste Stopp war der Lookout bei den Fossil Cliffs. Der Ausblick dort ist atemberaubend. Wir assen hier unseren Lunch und fuhren danach weiter in Richtung Painted Cliffs.
Auf halbem Weg entdeckte Nicole unser erstes Känguru, oben am Waldrand. Damit hatte sie eine Flasche Wein gewonnen. Nach ein paar schönen Fotos ging es weiter zu unserem geplanten Stopp und wir waren baff. Die Painted Cliffs sind ein unglaubliches Naturwunder: diese Farben, diese Formen einfach wunderschön. Wir liessen den Ort eine Weile auf uns wirken, gingen noch ein Stück weiter hinauf, und dann war es auch schon Zeit, zurückzufahren und die Velos abzugeben.
Wir hatten die letzte Fähre zurück aufs Festland gebucht, und die wollten wir auf keinen Fall verpassen. Alle waren bereits eingestiegen, als wir noch ans Ufer blickten und plötzlich rannten vier Personen in letzter Sekunde Richtung Fähre. Es war wie auf Instagram mit den Kreuzfahrtschiffen: herrlich anzusehen. Sie schafften es tatsächlich noch an Bord.
Danach ging es mit dem Auto weiter zurück zum Flughafen. Wir verliessen Tasmanien und flogen in Richtung Melbourne. Insgesamt fuhren wir in einer Woche rund 1600 Kilometer. Tasmanien mag auf der Karte überschaubar wirken, ist aber fast doppelt so gross wie die Schweiz kein Wunder also, dass wir so viel unterwegs waren.
Am Flughafen bemerkten wir noch, dass wir es tatsächlich geschafft haben, unsere Handrücken beim Velofahren zu verbrennen. Als wäre das nicht schon genug, hat sich Nicole doch tatsächlich durch den Helm einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut geholt. Wir mussten schmunzeln, da wir das vorher noch nie erlebt haben. Der Flug verlief gut, und nach Mitternacht kamen wir in unserem Airport-Hotel an. Wir waren wie an all den anderen Tagen fix und fertig.
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