Ein zusätzlicher Tag in Bogotá
Wir haben uns entschieden, noch einen Tag länger in Bogotá zu bleiben als ursprünglich geplant. Als wir am Abend endlich mit dem Bus aus der Tatacoa-Wüste angekommen waren, fuhren wir mit dem Uber zu unserer Unterkunft. Laut Nicole sollte diese in einer besseren Gegend liegen.
Kaum aus dem Uber ausgestiegen, wurden wir jedoch direkt angesprochen. Es war ein sehr unheimlicher Moment, da die Person nicht wegging. Zum Glück kam dann der Hotelbesitzer und liess uns schnell hinein.
Ein Abend voller Nervenkitzel
Davon liessen wir uns aber nicht beirren und wollten trotzdem noch etwas essen gehen. Zur Sicherheit entschieden wir uns für ein nahegelegenes Restaurant, das wir in weniger als fünf Minuten zu Fuss erreichen konnten. Bogotá gilt nachts nicht gerade als besonders sicher und wir hatten ja bereits einen ersten Eindruck davon bekommen.
Kaum aus dem Haus und in die nächste Gasse eingebogen, standen wir plötzlich mitten unter sehr zwielichtigen Gestalten. Ohne lange zu überlegen, drehten wir sofort wieder um und nahmen lieber die nächste Querstrasse. Diese war zum Glück deutlich angenehmer. Somit hatten wir bereits am ersten Abend einen ordentlichen Adrenalinschub erlebt.
Bogotá von oben entdecken
Am nächsten Tag wollten wir Bogotá noch von oben erkunden. Dafür nahmen wir die Zahnradbahn auf den Cerro de Monserrate, der auf rund 3'150 Metern liegt.
Dort oben merkten wir die dünne Luft deutlich. Nicole hatte etwas Mühe mit der Höhe, und auch wir beide kamen ziemlich ins Schnaufen. Trotzdem war der Ausblick über die riesige Stadt absolut beeindruckend und definitiv den Aufstieg wert.
Nach dem Ausflug ging es für uns noch ein wenig shoppen, bevor anschliessend für uns beide ein Haarschnitt anstand.
Für Nicole war dieser besonders speziell, da teilweise mit einem Rasiermesser gearbeitet wurde. Das Resultat konnte sich aber sehen lassen auch wenn ich bezweifle, dass sie so etwas in der Schweiz nochmals wiederholen würde.
Abschied von Kolumbien
Zum Abschluss gingen wir noch gemütlich Abendessen diesmal selbstverständlich mit dem Taxi hin und zurück. Danach hiess es bereits wieder packen.
Wir verlassen hiermit Kolumbien und starten in unser nächstes Abenteuer: die Galápagos-Inseln.
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