Kurzstopp mit großen Highlights
Da wir auf einigen Inseln nur kurz unterwegs waren, folgt hier eine kleine Zusammenfassung und die hatte es definitiv in sich. Unsere Reise führte uns über Dumaguete nach Sipaway, einem Ort, der zu meinen absoluten Highlights der gesamten Weltreise gehört.
Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer: Über Dumaguete erreichten wir schließlich unser Ziel Sipaway. Lustigerweise wird Sipaway auf Google als „Refugio Island“ bezeichnet, was bei den Einheimischen für etwas Verwirrung sorgte, als wir erklärten, wohin wir wollten.
Begegnung mit einem Fuchshai
Wir übernachteten in einem schönen Resort, bevor für mich am nächsten Morgen bereits um 5:30 Uhr der Wecker klingelte. Kurz darauf ging es aufs Boot, und um sechs Uhr tauchten wir in die Dunkelheit des Meeres ab.
In etwa 37 Metern Tiefe war es dann so weit: Ein Fuchshai erschien vor uns ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Diese besonderen Haie leben normalerweise in großen Tiefen und kommen nur an wenigen Orten weltweit an die Oberfläche, um sich von Putzerfischen reinigen zu lassen. Genau das machte diese Begegnung so einzigartig.
Beim zweiten Tauchgang erkundeten wir noch ein Riff, doch für mich war der Tag zu diesem Zeitpunkt bereits perfekt. Bevor wir schließlich abreisten, schauten wir uns noch den kleinen Zoo der Anlage an. Dort wurde es dann unerwartet unterhaltsam: Nicole kam dem Papageiengehege etwas zu nahe, was der gefiederte Bewohner prompt ausnutzte. Ehe wir reagieren konnten, wurde sie wortwörtlich „markiert“. Zum Glück hatte sie ihre Sonnenbrille auf, dass hätte sonst deutlich unangenehmer enden können.
Anschließend ging es zurück nach Dumaguete allerdings mit einer langen Busfahrt ohne Klimaanlage. Eine Erfahrung, die wir in Zukunft nicht unbedingt wiederholen müssen
Apo Island Schildkrötenparadies
Am nächsten Tag stand Apo Island auf dem Programm, eine kleine Insel vor Dumaguete, die für ihre großen grünen Meeresschildkröten bekannt ist. Und tatsächlich: Noch nie auf unserer Reise hatten wir so viele Schildkröten und so farbenfrohe Korallen gesehen.
Der Ablauf war allerdings etwas chaotisch. Bereits bei der Buchung hatte ich angegeben, dass ich tauchen möchte vor Ort wusste davon jedoch niemand etwas. Also starteten wir zunächst mit einer Schnorcheltour, begleitet von einem Guide und einem Fotografen. Anfangs war es spannend, Fotos von uns im Wasser zu bekommen, doch mit der Zeit wollten wir einfach nur die Unterwasserwelt in Ruhe genießen.
Die Begegnungen mit den riesigen Schildkröten und die Vielfalt der Korallen waren beeindruckend eines der schönsten Riffe, die ich seit Ägypten gesehen habe. Nach dem Schnorcheln ging es für mich dann doch noch spontan zum Tauchen. Ohne große Vorbereitung oder Kontrolle meines Tauchscheins ging es direkt ins Wasser so einen schnellen Start hatte ich bisher noch nie erlebt.
Lustige Momente und kleine Missverständnisse
Während ich tauchte, erlebte Nicole eine herrlich lustige Situation: Jemand wollte hinter ihr sein T-Shirt aufhängen, doch sie dachte, man wolle es ihr schenken und lehnte höflich ab. Das Missverständnis klärte sich schnell und sorgte für einige Lacher.
Auch unser Ausflug selbst lief etwas anders als geplant. Wir hatten ihn privat gebucht, in der Hoffnung, noch weitere Spots erkunden zu können. Das war jedoch nicht möglich, sodass im Nachhinein auch eine normale Gruppentour völlig ausgereicht hätte.
Entspannter Abschluss in Dumaguete
Nach dem Ausflug schauten wir uns noch ein wenig Dumaguete an und machten eine Pause in einem Café. Dort gönnten wir uns eine Erfrischung wobei Nicoles Getränk fast zu erfrischend war: Ihr Kaffee begann plötzlich zu „blubbern“, was sie ziemlich überraschte.
Erst später stellte sich heraus, dass die Klimaanlage direkt über ihr Kondenswasser tropfen ließ ein kleines Detail, das uns im Nachhinein zum Schmunzeln brachte und diesen Tag perfekt abrundete.
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