Siquior

Veröffentlicht am 13. April 2026 um 06:48

Schwieriger Start auf Siquior

Siquijor meinte es zu Beginn nicht besonders gut mit uns. Aufgrund des chinesischen Neujahrs war es überraschend schwierig, eine passende Unterkunft zu finden. Nach längerer Suche wurden wir schließlich fündig: eine kleine, einfache Hütte mit eigenem Bad. Leider stellte sich schnell heraus, dass das Bett eigentlich nur eine dünne Matratze extrem unbequem war. Schon bald war für uns klar, dass wir die Unterkunft wechseln wollten. Dies taten wir dann aber nicht.

Inselerkundung mit dem Roller

Wie auf den anderen Inseln mieteten wir uns auch hier einen Roller, um flexibel unterwegs zu sein. Damit erkundeten wir Siquijor auf eigene Faust und entdeckten einige wunderschöne Wasserfälle. Manche davon hatten wir fast für uns alleine, während es bei anderen deutlich voller war. Besonders bei dem bekanntesten Wasserfall der Insel war richtig viel los gefühlt waren dort 100 Menschen gleichzeitig.

Dort konnte man sich an einer Liane aus verschiedenen Höhen ins Wasser schwingen. Es war herrlich, den anderen dabei zuzusehen, wie sie oft etwas unbeholfen im Wasser landeten der ein oder andere blaue Fleck war bestimmt dabei. Natürlich probierten wir es auch selbst aus. Perfekt sah es nicht aus, aber immerhin kamen wir ohne Verletzungen davon.

Entspannung und Naturerlebnisse

Die Insel hatte auch kulinarisch einiges zu bieten vor allem die vielen tollen Brunch-Lokale. Fast jeden Morgen gingen wir gemütlich frühstücken und ließen uns bewusst Zeit, ganz ohne Wecker. Das Wetter spielte ebenfalls mit, sodass wir die Tage entspannt genießen konnten.

Auch zum Schnorcheln fanden wir einige schöne Spots. An einem davon, an dem wir sogar zweimal den Sonnenuntergang anschauten, entdeckte Nicole einen perfekt getarnten Oktopus ein echtes Highlight.

Ein weniger glücklicher Ausflug führte uns zu einem Sanctuary, das wir unbedingt besuchen wollten. Nach einer einstündigen Rollerfahrt mussten wir jedoch feststellen, dass es wegen schlechter Unterwassersicht geschlossen war. Also ging es im Nieselregen wieder zurück. Unterwegs legten wir noch einen Zwischenstopp bei einem Fisch-Spa ein, das sich neben dem ältesten Baum der Insel befand. Ganz ehrlich: Das kann man sich sparen.

Abende, Ausblicke und besondere Souvenirs

Die Abende verbrachten wir meist entspannt am Strand. Einmal besuchten wir auch eine wunderschöne Bar auf einem Hügel, von der aus wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang genießen konnten. An einem anderen Abend landeten wir in einer Bar, in der Nicole dank „Lady's Night“ ordentlich feiern konnte inklusive einer Blumenhalskette. Die hatte sie sich zwar schon vor ein paar Jahren bei der Ankunft auf Hawaii gewünscht, doch bekommen hat sie sie nun auf Siquijor. Auch nicht schlecht Lady's Night sei Dank

Siquijor ist außerdem bekannt für seine Strandkünstler. Aus einer Münze wird dort in Handarbeit ein Ring gefertigt ein ganz besonderes Souvenir. Natürlich ließen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen und ließen einen Ring für Nicole anfertigen. Mittlerweile haben wir gelesen, dass es verboten wurde, die eigene Landeswährung dafür zu verwenden. Es ist aber weiterhin möglich, Ringe aus anderen Münzen herstellen zu lassen.

Kulinarisches Highlight: Amore Mio

Bevor wir das Kapitel Siquijor abschließen, müssen wir noch ein Restaurant erwähnen: Amore Mio. Solltet ihr jemals auf der Insel sein, geht unbedingt dorthin! Reservierungen sind nicht möglich, und ihr müsst vermutlich 30 bis 60 Minuten warten. Doch die Wartezeit lässt sich mit hervorragenden Cocktails gut überbrücken.

Normalerweise bin ich kein Fan davon, lange auf Essen zu warten aber hier lohnt es sich wirklich. Die Pizza ist einfach unglaublich. Mir fehlen fast die Worte, um sie zu beschreiben. Die Zutaten werden direkt aus Italien importiert, und genau das schmeckt man auch. Ein absolutes Muss auf Siquijor!

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