Bootstour Balabac – Ein lang geplanter Traum
Diese Bootstour hatten wir schon seit Beginn unserer Reise im Kopf gebucht hatten wir sie jedoch lange nicht. Erst unterwegs fiel die endgültige Entscheidung: Wir wollen Balabac unbedingt noch erleben, bevor dieser Ort in ein paar Jahren möglicherweise genauso überlaufen ist wie andere Hotspots auf den Philippinen.
Mitten in der Nacht ins Abenteuer
Die Tour begann früh sehr früh. Um 3 Uhr morgens wurden wir in unserem Hotel in Puerto Princesa abgeholt. Von dort ging es weiter Richtung Buliluyan Port, wo wir auf ein Boot umstiegen, das uns nach Balabac brachte.
Schon zu Beginn merkten wir: Diese Tour ist noch nicht perfekt eingespielt. Im Vergleich zur bekannten Coron–El Nido Route lief vieles etwas chaotischer ab.
Auf Balabac angekommen, bezogen wir unsere kleine, aber gemütliche Unterkunft sogar mit Ventilator. Noch am selben Tag ging es weiter zu zwei kleinen Inseln, wo wir einen traumhaften Sonnenuntergang erleben durften.
Nach dem Sonnenuntergang kam es jedoch direkt zur ersten Verzögerung: Unser Captain hatte auf der vorherigen Insel etwas vergessen, weshalb wir warten mussten. Informationen dazu gab es kaum ein Muster, das sich leider durch die gesamte Tour zog.
Neue Freundschaften trotz Chaos
Eine offizielle Vorstellungsrunde gab es zwar nicht, doch wir kamen schnell mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch. Innerhalb kürzester Zeit entstanden tolle Bekanntschaften, die sich im Laufe der Tour zu echten Freundschaften entwickelten.
Am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.
Das Highlight: Apo Island
Am nächsten Tag stand das absolute Highlight an: Apo Island genau der Grund, warum wir diese Tour überhaupt gebucht hatten. Die Vorfreude war riesig.
Doch auch hier hieß es zunächst wieder warten etwa eine Stunde, ohne wirkliche Information. Die Zeit nutzten wir spontan für eine Runde Beachvolleyball. Später stellte sich heraus, dass noch Wasser organisiert werden musste.
Die Bootsfahrt zur Insel war ziemlich nass, da die Wellen hoch waren. Zum Glück waren die Temperaturen warm, sodass es halb so schlimm war.
Als wir schließlich ankamen, waren wir sprachlos: Kristallklares Wasser, weiße Strände genau wie auf Postkarten, nur in echt. Beim Schnorcheln entdeckten wir zahlreiche Meeresschildkröten, die das Erlebnis perfekt machten.
Wir verbrachten mehrere Stunden auf der Insel, genossen unser Mittagessen und spazierten einmal komplett um sie herum was gerade einmal 15 Minuten dauerte. Das Wetter war perfekt: strahlend blauer Himmel, keine Wolken.
Nach einem weiteren Stopp an einem schönen Riff ging es nach etwa zwei Stunden zurück zur Unterkunft.
Sandbank, Seesterne und kleine Rückschläge
Der dritte Tag begann entspannt mit Frühstück, bevor wir zu einer Sandbank aufbrachen. Dort konnten wir wunderschöne Seesterne entdecken. Leider war gerade Flut, sodass wir nicht wie üblich auf der Sandbank stehen konnten, sondern schnorcheln mussten. Ein kleiner Wermutstropfen aber dennoch ein tolles Erlebnis.
Nach einem weiteren Mittagessen ging es zum letzten geplanten Stopp. Doch auch hier hatten wir ein Déjà-vu: Es war kein Boot da. Unsere Rucksäcke waren bereits an Bord, sodass wir nicht einmal an unsere Sachen kamen.
Die Informationen waren wieder sehr spärlich anscheinend musste der Captain noch etwas holen. Während wir warteten, zogen dunkle Wolken auf, und es begann zu regnen.
Als wir schließlich zum letzten Schnorchelspot fuhren, entschieden wir uns aufgrund des Wetters, diesen abzukürzen und direkt zurückzukehren.
Fazit – Traumhafte Natur mit kleinen Abstrichen
Damit ging unsere Balabac-Tour auch schon zu Ende. Am nächsten Tag hieß es wieder packen und zurück nach Puerto Princesa reisen.
Trotz der organisatorischen Schwächen war es eine unglaubliche Erfahrung. Die Natur dort ist einfach unberührt und wunderschön. Wichtig ist jedoch: Das Wetter muss mitspielen sonst kann die Tour schnell ungemütlich werden.
Die Unterkünfte waren überraschend komfortabel, und es gab sogar einen Billardtisch sowie die Möglichkeit, Karaoke zu singen was wir am letzten Abend natürlich noch ausgiebig genutzt haben.
Das Beste an der Tour waren aber die Menschen, die wir kennengelernt haben. In nur wenigen Tagen entstanden tolle Freundschaften, die uns sicher noch lange begleiten werden.
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